Irrfahrt
Christopher Nolans The Odyssey wirkt wie ein Film, der von Anfang an auf große Bilder und starke Stimmung setzt. Schon die Idee des Stoffes passt zu Nolans Stil: eine Reise voller Gefahr, Zweifel und Spannung, erzählt nicht klein, sondern mit dem Anspruch auf echtes Kinoerlebnis.
Bildgewaltig scheint hier das passende Wort zu sein. Man erwartet keine glatte, leichte Abenteuerreise, sondern monumentale Bilder, weite Räume und Szenen, die sich förmlich ins Gedächtnis brennen. Nolan nutzt solche Stoffe oft, um aus einzelnen Momenten etwas Großes zu machen, und genau das dürfte auch hier spürbar werden. Die Reise wird nicht nur erzählt, sie wird als visuelles Erlebnis inszeniert.
Düster ist der Film vermutlich ebenso. Bei Nolan steckt hinter jeder großen Geschichte meist auch ein Gefühl von Bedrohung, Verlust oder innerem Konflikt. Das passt perfekt zu einem Stoff wie The Odyssey, in dem es nicht nur um Heimkehr, sondern auch um Prüfung, Irrweg und Überleben geht. Statt reiner Abenteuerromantik entsteht so eine schwerere, ernstere Atmosphäre.
Gerade darin liegt die Stärke von großem Kino: wenn Bilder, Klang und Erzählung zusammenkommen und mehr erzeugen als bloße Handlung. The Odyssey dürfte genau so ein Film sein, der nicht einfach unterhält, sondern beeindruckt. Er will nicht nebenbei laufen, sondern den Raum füllen und das Publikum komplett in seine Welt ziehen. Das ist Kino mit Anspruch, Wucht und Nachhall.
Kurz gesagt: Nolan macht aus The Odyssey vermutlich kein klassisches Abenteuer, sondern ein düsteres, visuell überwältigendes Epos, das zeigt, warum Kino auf der großen Leinwand am stärksten ist. Deswegen war Matze im weltweiten größten IMAX.
Noch eine Irrfahrt
Wer sich wohl auch ein wenig verfahren hat ist Apple. Die Vision pro war ja ne nette Idee aber nicht wirklich das, worauf die welt gewartet hat. Das hat wohl nun auch Apple festgestellt und konzentriert sich auf das, was wohl die größeren Chancen bei der breiten Masse hat – AR Brillen. Geplant sind wohl zwei Varianten, eine mit und eine ohne Displays.
Und nochmal mit dem Schiff unterwegs
Assassin’s Creed Black Flag Resynced wirkt wie genau das Remake, auf das viele Fans gewartet haben. Schon das Original gehört für viele zu den stärksten Teilen der Reihe, und die neue Version bringt dieses Gefühl auf der PS5 Pro noch einmal deutlich eindrucksvoller zurück.
Besonders stark ist, wie gut das Spiel den Charme des Originals bewahrt und gleichzeitig moderner wirkt. Die Seefahrten, die karibische Atmosphäre und das Leben als Pirat fühlen sich immer noch frei und abenteuerlich an, aber die überarbeitete Präsentation macht alles klarer, lebendiger und insgesamt deutlich hochwertiger. Genau so sollte ein gutes Remake funktionieren: vertraut bleiben und trotzdem neu begeistern.
Auf der PS5 Pro kommt diese Welt offenbar besonders gut zur Geltung. Schärfere Details, saubere Bildqualität und eine insgesamt deutlich stärkere technische Präsentation sorgen dafür, dass man noch tiefer in die tropische Spielwelt eintaucht. Das Meer wirkt bedrohlicher, die Inseln stimmungsvoller und die Kämpfe spürbar intensiver. Dadurch bekommt das Spiel eine frische Energie, ohne seinen Charakter zu verlieren.
Gerade bei einem Spiel wie Black Flag ist das entscheidend, weil nicht nur die Geschichte, sondern auch das Gefühl der Freiheit trägt. Das Remake macht aus diesem Kern kein anderes Spiel, sondern ein deutlich schöneres und moderneres Erlebnis. Wer das Original mochte, bekommt hier die Chance, es in einer Form zu erleben, die dem Klassiker wirklich gerecht wird.
Am Ende zeigt Assassin’s Creed Black Flag Resynced vor allem eines: Ein starkes Spiel wird durch ein gutes Remake nicht ersetzt, sondern neu glänzen gelassen.
Spielen wird wohl etwas teurer
Zuletzt bei der Diskussion über die Steam Machine haben wir ja gehört, dass Hardware immer knapper und dadurch teurer wird. Dass sich das auch auf die alten Konsolen auswirkt dürfte so aber recht neu sein. Microsoft plant ordentliche Preiserhöhungen bei der bestehenden Konsolengeneration. Borncity berichtet von:
Die Xbox Series S mit 512 GB wird dann knapp 500 Euro kosten, die 1-TB-Version schlägt mit rund 600 Euro zu Buche. Noch teurer wird es bei der High-End-Xbox Series X: Die Digital Edition ohne Laufwerk kostet künftig etwa 750 Euro, das Modell mit Disc-Laufwerk sogar rund 800 Euro.
Preise sollen ab dem 1.8. gelten, wir nehmen vorher auf, deshalb können wir das nicht überprüfen. Eigentlich sollten die alten Dinger doch billiger werden.
Zum Vergleich: Preise auf der Microsoft Webseite am 27.07.2026:
Series X Digital, weiß, 1TB 549,99€
Series X Laufwerk Galaxy Black, 2TB 699,99€
Series S All Digital weiß 512 349,99€
Series S All Digital weiß 1TB 399,99€
Mitternacht
Mitternacht von Ferris MC, Afrob feat. Jan Delay ist ein fetter Deutschrap-Track, der sofort Druck macht und mit seiner Energie hängen bleibt. Der Song hat genau diese Mischung aus Selbstbewusstsein, Härte und Flow, die einen starken Rap-Track ausmacht.
Besonders stark ist, wie die drei Künstler zusammen funktionieren. Ferris MC bringt Präsenz und Kante rein, Afrob liefert diesen markanten, souveränen Rap-Style, und Jan Delay setzt mit seiner unverwechselbaren Art einen eigenen Akzent. Zusammen entsteht ein Sound, der nicht glatt wirken will, sondern direkt, eigenständig und voller Haltung ist.
Der Track hat dieses typische Gefühl von Nacht, Straße und Spannung, das perfekt zum Titel passt. Mitternacht klingt nicht nach Hintergrundmusik, sondern nach einem Song, der Lautstärke braucht und Raum einnimmt. Genau das macht ihn so stark: Er wirkt entschlossen, trocken und dennoch eingängig.
Auch heute hat der Song noch diesen besonderen Reiz, weil er aus einer Zeit kommt, in der Deutschrap stark über Persönlichkeit, Wortwitz und Attitüde funktioniert hat. Das macht den Track nicht nur cool, sondern auch zeitlos auf seine eigene Art. Er steht für eine Phase, in der deutscher Rap Charakter hatte und klar nach vorne ging.
Am Ende bleibt Mitternacht ein Track, der zeigt, wie gut Deutschrap sein kann, wenn Haltung, Flow und Energie zusammenkommen. Ein echter Banger, der seinen Platz in der deutschen Rap-Geschichte verdient hat.
Kommt das lineare glotzen zurück?
Manche (inkl. Peppi) hatten gehofft, dass mit dem Streaming das goldene Zeitalter des Medienkonsums anbricht. Am Anfang war es das auch. Günstig, gute Auswahl an Inhalten, überschaubare Kosten und Anbieter. Nun gibt es viel mehr Anbieter, alle sind teurer und man muss eigentlich für jede dritte Serie wechseln wenn man nicht doppelt bezahlen will. Netflix merkt das wohl auch an immer mehr Kündigungen. Da kam nun wohl die Idee auf einen ganz alten Weg zu gehen. Offenbar denkt Netflix über das einführen von linearen Sendern nach. Was wir davon halten und wir dazu stehen im Vergleich zu Amazons senderkonzept besprechen wir in der Episode.
Sony Wut!
Das Ende der physischen Disc-Produktion bei Sony für PlayStation ist für viele Kunden und Gamer ein ernstes Problem. Es geht dabei nicht nur um Nostalgie, sondern um echte Fragen von Besitz, Freiheit und Verfügbarkeit.
Wer Spiele heute nur noch digital kauft, ist stärker von Plattformen, Preisen und Lizenzmodellen abhängig. Eine Disc kann man weiterverkaufen, verleihen oder einfach ins Regal stellen. Eine digitale Version bleibt dagegen an ein Konto und an die Regeln des Anbieters gebunden. Genau das macht viele Spieler unruhig, weil ihnen ein Stück Kontrolle über ihre eigene Sammlung verloren geht.
Für Sammler und Vielspieler ist das besonders bitter. Physische Editionen haben einen klaren Wert, der über den reinen Spielstart hinausgeht. Sie sind greifbar, unabhängig und oft auch langfristig sicherer als digitale Käufe, die theoretisch jederzeit aus dem Shop verschwinden können. Wenn Sony diesen Weg weiter konsequent verlässt, wird das Gaming für viele weniger frei und mehr von Konzernentscheidungen bestimmt.
Dazu kommt ein praktischer Nachteil: Nicht jeder hat schnelles oder unbegrenztes Internet. Große Downloads, Updates und Neuinstallationen sind schon heute ein Thema. Disc-Versionen waren für viele eine einfache und verlässliche Lösung. Wenn diese Möglichkeit wegfällt, trifft das vor allem Kunden, die auf Komfort, Beständigkeit und echte Wahlfreiheit angewiesen sind.
Am Ende ist das Ende der Disc-Produktion kein kleiner Fortschritt in Richtung Zukunft, sondern für viele ein Rückschritt. Es schwächt den Gebrauchtmarkt, macht Spieler abhängiger und nimmt dem Medium ein wichtiges Stück Unabhängigkeit. Genau deshalb ist dieser Schritt für Kunden und Gamer ein großes Problem.
Die Episode zum nachlesen als Blog Beitrag:
Irrfahrt um Mitternacht – Sag was! Geektalk Episode 286
Es gibt Folgen, da merkst du schon nach den ersten Minuten: Heute wird’s maritim. Nicht im Sinne von „wir trinken Aperol auf dem Sonnendeck“, sondern eher „wir sind mit dem Schiff unterwegs und irgendwer hat die Karte falsch rum gehalten“. Und weil wir es nicht lassen können, packen wir gleich mehrere Irrfahrten in eine Episode: Matze fährt fürs Kino einmal quer durch Süddeutschland, Apple verfährt sich mit der Vision Pro, wir schippern mit Piraten durch die Karibik, und Microsoft kommt auf die Idee, eine sechs Jahre alte Konsole teurer zu machen. Zwischendrin gibt’s Deutschrap um Mitternacht und am Ende noch ein Sony-Thema, bei dem Matze (zurecht) kurz den inneren Vulkan auspackt.
Nolan macht Kino wieder groß (und Matze macht Kilometer)
Matze war im IMAX. Nicht „im IMAX in irgendeinem Multiplex“, sondern im IMAX Leonberg – dem mit der Leinwand, die so groß ist, dass du kurz überlegst, ob da nicht gleich ein Güterzug durchfährt. Spoiler: Im Trailer fährt erst ein Zug durch, dann wird dir erklärt, dass sogar eine Boeing 737 durchpassen würde. Und wenn du danach aus dem Saal unten vor der Leinwand stehst, merkst du erst, wie absurd das eigentlich ist.
Der Anlass: Christopher Nolans The Odyssey. Laut Matze der erste Nolan-Film, der komplett in IMAX gedreht wurde. Und ja, Nolan ist dieser eine Regisseur, der IMAX-Kameras nicht nur benutzt, sondern sie auch regelmäßig in Gefahr bringt – weil „echte Effekte“ bei ihm nicht Marketing-Sprech sind, sondern Lebensstil. Wenn irgendwo ein Flugzeug in einen Hangar fährt, dann wird das halt nicht animiert, sondern… naja, dann wird irgendwo ein Flugzeug organisiert.
Inhaltlich ist The Odyssey genau das, was man sich darunter vorstellt: monumentales Kino, große Bilder, schwere Stimmung. Odysseus (Matt Damon) irrt nach dem Trojanischen Krieg durch die Weltgeschichte, und Nolan macht daraus kein gemütliches Abenteuer, sondern eher ein bedrückendes, intensives Epos. Matze beschreibt das sogar als „Horrordrama“ – mit Szenen, die wirklich beklemmen (Zyklop-Höhle lässt grüßen), und einem Soundtrack, der nicht einfach nur „pompös“ sein will, sondern dich aktiv in die Stimmung reinzieht.
Und das ist vielleicht der Punkt, der hängen bleibt: Das ist Kino, das nicht nebenbei laufen will. Nicht „ich schau das mal beim Kochen“, sondern „bitte Licht aus, Handy weg, ich bin jetzt drei Stunden weg“. Matze sagt auch ganz offen: Für ihn ist das besser als Oppenheimer – weil es von vorne bis hinten trägt, ohne dass man sich durch Gerichtsdrama und Struktur kämpfen muss.
Apple Vision Pro: nette Idee, falscher Moment
Dann die nächste Irrfahrt: Apple und die Vision Pro. Wir haben ja schon drüber gesprochen, dass das Ding technisch beeindruckend ist, aber eben auch so ein Produkt, bei dem du nach dem Test denkst: „Okay. Und jetzt?“ Zu teuer, zu wenig echte Use Cases, zu umständlich – und wenn man ehrlich ist, auch zu sehr „für Leute, die sich gerne Dinge ins Gesicht schnallen“.
Anscheinend sieht Apple das inzwischen ähnlich, denn die Vision Pro ist wohl von der Roadmap quasi verschwunden. Stattdessen geht’s in Richtung AR-Brillen – und zwar offenbar in zwei Varianten: eine eher wie Metas Ansatz (Brille mit Kamera, Audio, Sprachsteuerung), und eine mit Displays, also eher Heads-up-Display statt „ich hab ein komplettes VR-Set auf dem Kopf“.
Und ja, da hängt natürlich sofort der Elefant im Raum: Kamera in einer Brille ist datenschutztechnisch ein kompletter Super-GAU. Gleichzeitig ist genau das der Weg, den viele gehen, weil es „massentauglicher“ wirkt als ein 4.000-Euro-Headset. Ich persönlich bin da ziemlich klar: Wenn Brille, dann bitte ohne Kamera. Ich hab keine Lust, irgendwann irgendwo zu stehen und zu hören: „Sie dürfen hier nicht rein, Ihre Brille hat eine Kamera.“ Ich bin Brillenträger – ich will nicht in die Kategorie „potenzielles Sicherheitsrisiko“ fallen, nur weil irgendein Hersteller meint, alles müsse gefilmt werden.
Spannend wird’s trotzdem: Apple ist selten der Innovator, aber oft derjenige, der Dinge in die breite Masse drückt. Smartwatches, kabellose In-Ears – alles gab’s vorher schon. Aber als Apple es gemacht hat, wurde es plötzlich „normal“. Ob das bei AR-Brillen auch so läuft? Wir werden sehen.
Zurück aufs Schiff: Black Flag Resynced
Weil wir heute eh schon mit Odysseus unterwegs waren, bleiben wir auf dem Wasser: Assassin’s Creed Black Flag Resynced ist da. Das Remake des 2013er Piraten-AC, das bei vielen als eines der besten der Reihe gilt.
Matze hat’s damals nicht gepackt – zu stressig, zu oft abgesoffen, zu viele britische und spanische Kriegsschiffe, die ihn freundlich aber bestimmt daran erinnert haben, dass Pirat sein nicht immer nur Rum und Shantys ist. Jetzt spielt er’s auf der PS5 Pro – und diesmal klickt’s.
Grafisch ist das Ding wohl richtig stark: Raytracing, scharfe Details, ein Balanced Mode mit 40 FPS und VRR, der sich flüssig anfühlt. Dazu Quality-of-Life-Verbesserungen: weniger zugemüllte Overworld, bessere Steuerung, weniger „tödliche Sprünge ins Nichts“. Und sobald das Schiff aufgerüstet ist (Rumpf, Kanonen, Feuerkanonen, Mörser – das volle Programm), kippt das Gefühl von „ich werde dauernd versenkt“ zu „kommt ruhig alle gleichzeitig“.
Was ich daran mag: Black Flag ist nicht nur „Assassin’s Creed mit Piratenhaut“, sondern ein echtes Abenteuer-Setting. Karibik, Inseln, Grotten, Tempel im Urwald, Taucherglocke, Entermanöver – dieses Südsee-Flair, das dich sofort reinzieht. Und ja, Matze ist dann auch noch in ein Piraten-Rabbit-Hole gefallen und hat eine National-Geographic-Doku über echte Piraten ausgegraben. Willkommen im Club.
Hardwarepreise: wenn „alt“ plötzlich teurer wird
Dann mein persönliches „Highlight“, bei dem man nicht jubelt: Microsoft plant Preiserhöhungen für die Xbox-Konsolen – und zwar für die aktuelle Generation, die seit 2020 am Markt ist. Normalerweise ist der Deal ja: Konsolen werden mit der Zeit günstiger. Hier ist es offenbar anders.
Die genannten Zahlen (Quelle: Borncity) sind heftig: Series S mit 512 GB Richtung 500 Euro, 1 TB Richtung 600. Series X Digital Richtung 750, mit Laufwerk Richtung 800. Wir nehmen vor dem Stichtag auf, also können wir’s nicht final verifizieren – aber allein die Idee ist schon absurd.
Natürlich kann man argumentieren: Inflation, gestiegene Speicherpreise, Logistik, RAM-Krise – alles richtig. Trotzdem bleibt dieses Gefühl: „Moment, ich hab vor Jahren weniger bezahlt als jetzt?“ Das ist eine neue Art von Zukunft.
Mitternacht: Deutschrap als Zäsur
Zwischendrin gibt’s Musik: Mitternacht von Ferris MC, Afrob feat. Jan Delay. Ein Track mit Druck, Attitüde und genau diesem Nachtgefühl, das nicht nach Hintergrundmusik klingt, sondern nach „mach lauter“. Matze nennt’s Altherren-Deutschrap (liebevoll), ich sag: Wenn’s knallt, knallt’s.
Netflix denkt wieder linear – und Sony macht Sammler wütend
Zum Ende wird’s noch einmal grundsätzlich: Netflix denkt über lineare Sender nach. Also echtes „da läuft jetzt was, du schaltest ein“. FAST-TV gibt’s zwar schon (Telekom, Vodafone, Amazon hat’s probiert), aber dass Netflix als Streaming-Ikone in die Richtung schielt, ist schon… interessant.
Und dann das große Wut-Thema: Sony will ab 2028 die Produktion physischer PlayStation-Discs einstellen. Für Sammler ist das ein Schlag ins Gesicht – aber eigentlich betrifft es alle: Gebrauchtmarkt, Verleihen, Besitzgefühl, Preiswettbewerb. Digital heißt eben nicht nur „bequem“, sondern auch „abhängig“. Und wenn am Ende nur noch ein Store übrig bleibt, der die Regeln macht, wird’s schnell ungemütlich.
Unterm Strich: Eine Episode wie eine Irrfahrt – aber genau die Sorte, bei der man am Ende trotzdem gern mitgefahren ist.

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